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  • Urs

Gartenumrandung - ein Zeitsparprojekt

Wer selbst schon einen Garten in einer Wiese angelegt hat, der kennt das Problem. Jedes Jahr wächst die Grasnarbe Richtung Beet und verkleinert dieses rasch mal um 10-20cm auf jeder Seite. Das heisst dann zwei- dreimal im Jahr ran an die Stechschaufel zum Ränder abstechen. Bei unserem Mandala-Garten bedeutet dies ca. 300 Laufmeter zum Abstechen, was ein grosser Zeitaufwand und nebenbei eine eher unerfreuliche Arbeit ist.


Abhilfe bietet eine Umrandung der Gartenbeete mit Holzbrettern. Die Idee war schon lange auf dem Tisch, jedoch die Zeit zur Umsetzung fehlte bisher. Letzten Herbst (2022) haben wir uns entschlossen, das Projekt im Frühjahr 2023 zu realisieren und haben das notwendige Holz bestellt.








Die Gartenbeete sind über die letzten Jahre sichtlich geschrumpft, da die Wege trotz mehrmals jährlich abstechen immer mehr ins Beet reingewachsen sind. So mussten wir erst mal die Beete wieder ausmessen und durch abstechen auf die ursprüngliche Länge und Breite bringen. Die Erde der abgestochenen Grasnarben haben wir so gut wie's ging ins Beet ausgeschüttelt und den Rest haben wir anschliessend zum Auffüllen des Grabens ausserhalb der Umrandung verwendet.

















Die Umrandung wurde aus rohen Douglasien-Brettern 220x40x3000mm gebaut, welche wir mit Hilfe von Kastanienpfählen (Durchmesser 6cm) so befestigt haben, dass sie 8-10cm aus der Erde ragen. An den Ecken wurden die Bretter direkt miteinander verschraubt. Längs wurden die Bretter mit Inox-Lochband verschraubt, was uns einiges an Pfosten eingespart hat.

Die neuen (höheren) Gartenbeete haben wir mit zusätzlicher guter Erde versehen und bald schon waren die ersten Beete bereit für die Bepflanzung!











Insgesamt haben wir ca. 300m Gartenumrandung verbaut.



Da wir selbst bis über den Kopf mit vielen anderen Themen beschäftigt waren, das Projekt jedoch unbedingt umsetzen wollten, haben wir uns die Hilfe geschickten, jungen Männern gesichert, welche das Projekt innerhalb von wenigen Tagen einwandfrei umgesetzt hatten. Vielen Dank nochmal an Lobsang und seine Helfer Thibault, Sebastian, Aurélien und Rafael!



Nach drei Monaten zeigt sich bereits, dass nicht nur das Abstechen wegfällt, sondern auch das Mähen der Wege ist jetzt viel einfacher und die Beete haben deutlich an nutzbarer Fläche gewonnen. Sehr schön finden wir auch, dass das Mandala durch die deutlichen Begrenzungen nun noch besser erkennbar ist. Es dauert wohl noch ein wenig, aber das neue Foto auf Google Maps kommt bestimmt!


Nun, wie lange die Garten-Umrandung halten wird, wird die Zeit zeigen, jedenfalls im Moment sind wir sehr glücklich damit!


So sieht das Ganze dann im Sommer aus:


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